heilfasten methoden

4 Heilfasten Methoden Für Leber & Körper


Schon seit Jahrhunderten verzichten Menschen für einen bestimmten Zeitraum auf die Aufnahme fester Nahrung, um ihren Körper und den gesamten Organismus zu entgiften und bestehende Krankheitssymptome im besten Fall zu lindern.

Dieser Nahrungsverzicht wird in der Regel für 5 – 35 Tage durchgeführt.

Hierbei hat man die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Varianten

  • Stationär in einer Heilfasten-Klinik
  • Ambulant mit Hilfe medizinischer Begleitung oder einem sog. „Fastenbetreuer“
  • Zuhause im Alleingang und nach intensivem Studium vertrauenswürdiger Quellen

Heilfasten kann auf die Gesundheit der Leber einen sehr positiven Einfluss haben. Für einen kompletten Leitfaden, wie Sie Ihre Leber und damit Ihrem Körper nachhaltig entgiften können, empfehlen wir Ihnen DETOX:

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Darin erfahren Sie die besten Rezepte, Lebensmittel und Gewohnheiten, die Ihre Abwehrkräfte, Ihr Wohlbefinden und Ihre körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit natürlich steigern können.

Warum macht Heilfasten Sinn?

Kohlenhydrate, die wir in der heutigen Zeit häufig viel zu häufig nur in verarbeiteter Form aufnehmen, werden in erster Linie als Glykogen in der Leber gespeichert. Verzichtet man nun für einen begrenzten Zeitraum auf feste Nahrung und damit auch auf die weitere Aufnahme von Kohlenhydraten, so muss der Körper nach einigen Tagen dieses eingelagerte Glykogen zur Energiegewinnung heranziehen.

Das „Lager“ der Leber wird so praktisch aufgeräumt und entrümpelt und das Organ somit entlastet. Entgiftung der Leber = Entgiftung des Körpers.

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Heilfasten: Methoden & Anwendung

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Der Begriff „Heilfasten“ ist im Prinzip ein Oberbegriff, dem viele Varianten unterstellt sind. Hier möchten wir auf die vier gängigsten Methoden des Heilfastens einmal näher eingehen.

Das Saftfasten

  • Wird i. d. R. nur für ein Wochenende vorgenommen
  • Aufnahme von reichlich Wasser und ungesüßten Tees (mind. 2 – 3 Liter täglich)
  • Dazu möglichst frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte ohne Zuckerzusatz (ca. 1 – 1,5 Liter täglich)
  • Die Säfte sollten schluckweise getrunken werden, um die enthaltenen Nährstoffe optimal aufnehmen zu können
  • Bei sehr großem Hunger oder empfindlichem Magen kann den Säften Reis-, Hafer- oder Leinsamenschleim hinzugefügt werden

Das Buchinger–Fasten

  • Sehr rigorose Methode
  • Durchführung stationär für ca. zwei bis vier Wochen
  • Zu Beginn ein Entlastungstag, bei dem lediglich leichte Kost aufgenommen wird
  • Es folgen mindestens fünf Fastentage
  • Viel Wasser (evtl. mit Zitrone oder Honig), Kräutertees, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte, Gemüsebrühe; gegebenenfalls kann etwas Buttermilch oder Molke zur Vermeidung von Proteinabbau zu sich genommen werden
  • Zum Schluss gibt es einige Aufbautage, in denen die Nahrungsaufnahme Schritt für Schritt wieder gesteigert wird

Die Schroth-Kur

  • Aufnahme von vielen Kohlenhydraten, wenig Fett, Salz und Eiweiß
  • Die Kur wird stationär über einige Wochen durchgeführt
  • Abwechselnd werden Trockentage (ein Glas Tee, ein Glas Obstsaft mit Wacholderschnaps), kleine Trinktage (0,5 Liter Flüssigkeit pro Tag) und große Trinktage (ein Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder Tee; in der „modernen“ Form kann ein Teil der Flüssigkeit durch Frucht- oder Gemüsesäfte aufgenommen werden; in der Original-Version wurde ein weißer Kurwein gereicht)

Die Mayr-Kur

  • Kur über zwei bis vier Wochen, i. d. R. stationär in einer entsprechenden Kurklinik
  • Basierend auf den „3S“ – Schonung, Säuberung, Schulung
  • Erste Phase ist die Teefasten-Phase über sieben bis 14 Tage (Wasser und Kräutertees, mittags ist eine Gemüsebrühe erlaubt)
  • Im Anschluss folgt die Semmel-Milch-Kur für zwei bis vier Wochen
  • Vor dem Frühstück ein Viertel Liter lauwarmes Wasser mit Bittersalz
  • Frühstück: altbackene Weizen- oder Dinkelbrötchen (Anzahl variiert je nach Alter, Gesundheitszustand etc. des Fastenden), dazu wird löffelweise Milch zu sich genommen
  • Mittagessen: ebenfalls altbackene Brötchen mit Milch
  • Abendessen: Kräutertee, der ebenfalls gelöffelt werden sollte
  • Zum Schluss eine „Ableitungsdiät“
  • Viel reifes Obst und gedünstetes Gemüse
  • Sehr eingeschränkt Salz, Fett und Rohkost
  • Keine Vollkornprodukte

Heilfasten Zusammenfassung

Alle vier Varianten verfolgen das gleiche Ziel, haben – sofern richtig umgesetzt – denselben Nutzen, mögliche Nebenwirkungen und sollten von bestimmten Personengruppen nicht durchgeführt werden. Hier verweisen wir auf eine sehenswerte Doku zum Thema:

Ziele / Nutzen des Heilfastens

  • Falsche Ernährungsgewohnheiten erkennen und durchbrechen
  • Essverhalten ändern
  • Gesundheitliche Beschwerden lindern
  • Entlastung der Organe
  • Entgiftung des gesamten Organismus
  • körperliches Wohlbefinden wiederherstellen

Mögliche Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Frieren

Wer eine Fastenkur nicht bzw. nur unter ärztlicher Aufsicht durchführen sollte

  • Menschen mit Essstörungen
  • Patienten mit chronischen Erkrankungen
  • Personen mit psychischen Beschwerden
  • Patienten, die Medikamente einnehmen müssen
  • Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stark übergewichtige Personen

Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass Heilfasten nicht gänzlich ohne Vorbereitung und entsprechende Recherchen durchgeführt werden sollte. Keine dieser Methoden eignet sich als dauerhafte Ernährung, sie alle können jedoch der optimale Einstieg in ein gesünderes Ernährungsverhalten sein.

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